Starkes Training statt still
Hilfe für Eltern

Mein Kind wird gemobbt

Was Sie jetzt tun können – und wie ich Sie und Ihr Kind dabei begleite. In Lübeck und online.

Sie merken, dass etwas nicht stimmt

Ihr Kind will morgens nicht in die Schule. Es erzählt weniger als früher. Sachen gehen kaputt oder verschwinden, und die Erklärungen dazu klingen dünn. Vielleicht sagt es auch nichts – und Sie spüren es trotzdem.

Das Erste, was ich Eltern sage: Ihr Gefühl ist ein Hinweis, kein Alarm. Sie müssen jetzt nicht sofort alles richtig machen. Sie müssen zuhören und sortieren.

Was in den ersten Tagen hilft

  • Zuhören, ohne sofort zu handeln. Kinder verschweigen Mobbing oft aus Angst, dass Erwachsene es „schlimmer machen“. Diese Angst ist nicht unbegründet – nehmen Sie sie ernst und besprechen Sie jeden Schritt vorher.
  • Aufschreiben, was passiert. Datum, was geschah, wer war dabei. Das ist weniger für ein Verfahren gedacht als für Sie selbst: Muster werden sichtbar, und im Gespräch mit der Schule zählen konkrete Vorfälle mehr als ein allgemeiner Eindruck.
  • Die Schuldfrage aus dem Kopf lassen. Weder Ihr Kind noch Sie haben etwas falsch gemacht. Mobbing entsteht in einer Gruppe, nicht im Charakter eines Kindes.
  • Die Schule einbeziehen – vorbereitet. Ein Gespräch mit Klassenleitung oder Schulsozialarbeit wirkt besser, wenn Sie vorher wissen, was Sie erreichen wollen.

Warum ich nicht bei den Symptomen ansetze

Ein Kind, das gemobbt wird, braucht mehr als Tipps für den Pausenhof. Es braucht das Gefühl, dass mit ihm nichts verkehrt ist – und Werkzeuge, um seine Grenzen zu spüren und zu zeigen.

Genau da arbeite ich: an Selbstwert, an Emotionsregulation, an der Frage, wie ein Kind sich selbst sieht. Spielerisch, mit Bewegung und Experimenten – nicht im Sitzkreis mit erhobenem Zeigefinger. Ein Kind, das an sich glaubt, seine Grenzen kennt und seine Gefühle versteht, trägt seine Stärke in sich.

Hinweis: Ich bin Trainerin und Coach, keine Therapeutin. Coaching ersetzt keine Psychotherapie. Wenn ein Kind stark belastet ist – etwa bei anhaltendem Rückzug, Ängsten oder Anzeichen einer Depression – gehört das in ärztliche oder therapeutische Hände. Auch das sage ich Ihnen offen, wenn ich es sehe.

Wie ich Sie begleite

  • Coaching für Ihr Kind – einzeln, abgestimmt auf Alter und Situation.
  • Eltern-Coaching – damit Sie verstehen, was Ihr Kind gerade braucht, und wissen, wie Sie im Alltag stärken statt zu bedrängen. Mehr dazu unter Beratung für Eltern.
  • Onlinementoring – wenn Termine vor Ort schwierig sind, arbeiten wir von zu Hause aus weiter.
  • Arbeit mit der Klasse – wenn die Schule mitzieht, ist das der wirksamste Hebel. Siehe Anti-Mobbing-Training.

Der erste Schritt

Im kostenlosen Kennenlern-Gespräch schildern Sie Ihre Lage, und wir klären, ob und wie ich weiterhelfen kann. Unverbindlich – und ehrlich: Wenn etwas anderes besser passt, sage ich das.

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